
Einblicke in die antike Fluchkultur und ihre neutestamentlichen Echos
Ein wenig im Schatten des für uns in aller Regel sympathischen Segnens, aber vermutlich im Alltag sehr viel häufiger praktiziert, steht das Fluchen und Verfluchen von Menschen und Dingen. Die antike Fluch- und Verfluchungspraxis, die sich vielhundertfach auf dünnen Bleitäfelchen und selten auch in Form von Voodoopuppen erhalten hat, bildet eine faszinierende Facette antiker Alltagskultur. Erst in den letzten Jahren ist sie verstärkt in den Fokus auch der Theologie und speziell der neutestamentlichen Bibelwissenschaft gerückt.
Der Salon Theologie gibt einen Einblick in unterschiedliche Formen antiker Fluchpraxis und präsentiert neutestamentliche Texte, die im Licht antiker Fluchpraxis gelesen werden können.
Dienstag, 26. März 2024 ¦ 20-21.30 Uhr
Markus Lau, Dr. theol., Professor für Neutestamentliche Wissenschaften an der Theologischen Hochschule Chur