Gott als Schöpfer, der barmherzig ist und allmächtig? Die Vorstellung eines dreifaltigen Gottes? Die Bezeichnung von Jesus Christus als wahrer Mensch und zugleich wahrer Gott? – das tönt
alles wichtig, aber gleichzeitig höchst unverständlich.

Woher kommen diese Begriffe und Vorstellungen, und was bedeuten sie? Die Suche nach Antworten führt in die Welt des Denkens. Von Beginn an war es gebildeten Christ:innen – allen
voran dem Apostel Paulus – wichtig, ihren Glauben auch als Sache der Vernunft zu verstehen. Nicht irrational oder esoterisch sollte er sein, sondern so gut durchdacht, dass er vor der menschlichen Vernunft bestehen könne. Und so sind Begriffe wie Dreifaltigkeit oder Gottesmutter Maria das schwer erkämpfte Ergebnis der philosophisch-theologischen* Diskussionen, die aus dieser Aufgabenstellung entstanden sind.

Um diese Begriffe und damit die christlichen Gottes- bzw. Glaubensvorstellungen verstehen und neu erschliessen zu können, ist ein Blick auf die philosophischen Fundamente des Christentums notwendig.

Aber nicht nur dafür: Einige philosophische Strömungen prägen über die christliche Kulturgeschichte unser Leben, Denken und Fühlen bis heute. Dem auf die Spur zu kommen und nach den Ansätzen einer für uns selbst passenden Lebensphilosophie zu fragen – auch dafür ist Zeit im Sinne des berühmten philosophischen Leitworts: Erkenne Dich selbst.

24. und 31. Mai / 7. und 21. Juni 2023

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