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Eine Konfliktgeschichte - mit Auswirkungen bis heute

Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein stand die katholische Kirche der Idee der Menschenrechte äusserst feindselig gegenüber. In immer wieder neuen Veröffentlichungen bezogen die Päpste seit dem frühen 19. Jahrhundert Stellung gegen diese – aus ihrer Sicht – «Verirrung der Moderne». Erst mit dem 2. Vatikanischen Konzil, immerhin 17 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Menschenrechtscharta im Jahr 1948, setzte in der Kirche ein radikales Umdenken ein.

In diesem Salon Theologie beleuchten wir die Hintergründe der kirchlichen Frontstellung gegen die Menschenrechte und untersuchen dabei auch, welche Aus- und Nachwirkungen diese Konfliktgeschichte bis heute hat.

Mittwoch, 28. Februar 2024 ¦ 20-21.30 Uhr

Michael Hartlieb, Dr. theol., Bereichsleiter für Theologische Grundbildung am TBI Zürich

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