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Thomas von Aquin hat die katholische Kirche theologisch und philosophisch nachhaltig geprägt.

Kursdetails
Zu Lebzeiten des Thomas von Aquin (1225-1274) begann in Köln der Bau des grossen gotischen Doms. Er selbst schuf eine „Kathedrale“ des Denkens: Jede Wahrheit wird darin nicht für sich betrachtet, sondern als Baustein für eine kühne und harmonische Synthese zur Ehre Gottes. Glaube und Vernunft kommen in seinem Werk zu einem einzigartigen Gleichgewicht. Der Dominikaner Thomas rezipierte die damals umstrittene Philosophie des Aristoteles, er verfasste aber auch liturgische Hymnen. Wenn seine theologiegeschichtliche Epoche „Scholastik“ genannt wird, so heisst das zunächst einfach: Sein Denken „machte Schule“. Unverändert aktuell ist seine Bereitschaft, der Theologie die Form der „quaestio“ (Frage) und der „disputatio“ (dialogische Erörterung) zu geben und so die Gegenargumente in die Wahrheitsfindung einzubeziehen. Diese Offenheit für den Dialog macht Thomas auch ökumenisch anschlussfähig. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über Leben und Werk des Thomas und die Dynamik seines Denkens.
Ziele
Einführen in das Denken und Argumentieren von Thomas von Aquin.

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