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rotonda talks

Der Gott des Christentums -
Menschwerdung, Heilswille und Erfahrbarkeit Gottes

Vier Vorträge zu zentralen Fragen des christlichen Glaubens


Pfarrei Dreifaltigkeit, Rotonda, Sulgeneckstrasse 13, 3007 Bern, jeweils 19 Uhr (Daten s.u.)

Beschreibung

Die Rotonda Talks widmen sich in diesem Jahr der christlichen Rede von Gott. Vier ausgewiesene Theologen/-innen reflektieren zentrale Dimensionen des christlichen Gottesverständnisses.

Den Auftakt bildet die Frage nach der Existenz Gottes. Anschliessend steht das Herzstück des christlichen Glaubens im Fokus – die Menschwerdung Gottes. Ein weiterer Vortrag widmet sich der Frage, wie der Glaube an die Auferstehung Jesu Christi zu verstehen ist. Den Abschluss bildet die Betrachtung der zentralen Glaubenspraxis des Christentums – dem Gebet – und der damit verbundenen Frage nach der Erfahrbarkeit Gottes.

Die Vortragsreihe verbindet philosophische, biblische und systematisch-theologische Perspektiven, um ein vertieftes Verständnis des christlichen Glaubens zu eröffnen.

Moderation:
Mathias Mütel, Bildungsverantwortlicher des Bistums Basel
Mathias Arbogast, Co-Leiter Fachzentrum Mensch und Gesellschaft

Hinweise:
  • Im Anschluss wird jeweils ein Apéro offeriert.
  • Es fallen keine Kursgebühren an, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Zwei Vortragsabende gelten als ein halber Wahlpflichttag.


1. Vortrag - Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr

Existiert Gott wirklich? Gründe für den Glauben an Gott

Gibt es überzeugende Gründe, an Gott zu glauben? Ist der Glaube an Gott rational vertretbar? In diesem Vortrag werden zentrale philosophische und theologische Begründungen vorgestellt und verschiedene Argumente für die Existenz Gottes beleuchtet. Auch die klassischen Gottesbeweise werden dabei unter die Lupe genommen.
Referentin:
Dr. theol. Fana Schiefen, Studienrätin im Hochschuldienst für Systematische Theologie am Institut für Katholische Theologie der Universität zu Köln.


2. Vortrag - Mittwoch, 1. Juli 2026, 19 Uhr
Jesus Christus: Gott, Mensch und für uns gestorben?

Wie ist die Menschwerdung Gottes – zu verstehen? Wie lässt sich die Glaubensaussage begreifen, dass Jesus zugleich wahrer Mensch und wahrer Gott ist? Welche Bedeutung haben sein Leben, seine Lehre und sein Tod am Kreuz für die Menschheit? Der Vortrag zeigt, wie Inkarnation, Tod und Auferstehung Christi Hoffnung und Erlösung für die Gläubigen begründen.
Referent:
Dr. Martin Brüske. Er studierte Philosophie und Theologie in Bonn, Jerusalem und München, ist Publizist und Dozent für Ethik am Theologisch Diakonischen Seminar in Aarau.


3. Vortrag - Mittwoch, 16. September 2026, 19 Uhr
Ist Jesus von den Toten auferstanden?

Die Auferstehung Jesu gehört zum Kern des christlichen Glaubens. Dabei stellen sich zentrale Fragen: Ist die Auferstehung als historisches Ereignis zu verstehen, oder verweist die Rede von der Auferstehung auf eine Wirklichkeit jenseits der Geschichte? Der Vortrag beleuchtet die biblischen Zeugnisse, ordnet sie in ihren historischen Kontext ein und fragt nach ihrer Bedeutung für das christliche Verständnis von Leben, Tod und Hoffnung – damals wie heute.
Referent:
Prof. Dr. Benjamin Schliesser. Er lehrt Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Universität Bern.


4. Vortrag - Mittwoch, 11. November 2026, 19 Uhr
(Wie) Können wir Gott im Gebet erfahren?

Welche Formen kann Gebet annehmen, welche Wirkungen entfalten und wie kann Gebet im Alltag verankert werden? Der Vortrag verbindet theologische Überlegungen mit persönlicher Erfahrung und gibt praktische Impulse, wie Gebet im eigenen Leben wirksam werden kann.
Referent:
Pater Dr. Wilfried Dettling SJ ist Jesuit, Experte für Spiritualität und interreligiösen Dialog, Exerzitienbegleiter und Kontemplationslehrer.

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