
Leiden Sie unter dem Bedeutungsverlust und dem schlechten Image der Kirchen? Geben Ihnen die Signale eines Rückschritts in der katholischen Kirche zu denken? Dann haben wir eine gute Nachricht für Sie: Es gibt Hoffnung. Zwei Jubiläen bieten Anlass dazu, uns zu erinnern an die Aufbrüche der Kirche in den 60er- und 70er-Jahren. Sie lassen uns Ideen und Mut tanken für die Mitgestaltung einer Kirche, die so ist, wie wir sie uns wünschen: einladend und zukunftsfähig.
1962 – 1965, also vor 60 Jahren, fand das Zweite Vatikanische Konzil statt. Es leitete ein Aggiornamento ein, eine «Verheutigung» der katholischen Kirche, und stiess viele wegweisende Reformen an. Zehn Jahre später, von 1972 – 1975, tagte in den Schweizer Bistümern die Synode 72, in der die Bischöfe zusammen mit gewählten Gläubigen aus den Pfarreien, Priestern und Ordensleuten über die Umsetzung der Konzilsbeschlüsse in der Schweiz berieten. Die Ergebnisse bleiben bis heute aktuell und zukunftsweisend.
An sieben Matineen beschäftigen wir uns mit dem Ereignis des Konzils und mit dessen Initiator (der seinerzeit die Fenster öffnete), mit der Liturgiereform und mit dem neuen Kirchenbild, mit Anstössen zur Ökumene und einem neuen Verhältnis der Kirche zur modernen Welt, mit dem Aufbruch der Kirche in der Schweiz und den Impulsen der Synode 72. Wir versprechen Ihnen spannende Vorträge und lebhafte Diskussionen, die Erinnerungen wachrufen und Ihre Hoffnung auf eine zukunftsoffene Kirche stärken werden.
Dienstag, 18. Oktober – 6. Dezember 2022
jeweils von 10.00 - 11.45 Uhr